Sunday, November 8, 2009

Pixie1

Pixie1 – “hart aber herzlich”

Diese Woche möchte ich euch PIXIE1 vorstellen. Lt. Ihrem Profil ist sie so hart wie Stahl, nämlich nicht verbiegbar und sagt immer offen und ehrlich ihre Meinung. Das verspricht ein gutes Interview zu werden, denn da kann ich ja Fragen stellen die vielleicht nicht Jeder gerne beantwortet.

Insider: Hallo Pixie, zu Beginn eines Interview’s möchte ich immer gern wissen, wie Du zu Jappy gekommen bist und ob Du Dich aktiv am Jappyleben beteiligst.

Pixie: Schönen guten Abend erstmal. Ich wurde damals durch eine Freundin eingeladen, die sich hier angemeldet hat und dachte, dass das auch was für mich sein könnte. Am Anfang hatte ich leichte Schwierigkeiten mich hier durchzufinden, aber mittlerweile kann man wohl mit Fug und Recht behaupten, dass ich mich mehr als rege beteilige… manchen vll sogar ZU rege

Insider: Deinen Begrüßungstext interpretiere ich so, dass Du Prinzipien hast hinter denen Du 100 %ig stehst. Ich vermute, dass Du ein harter, aber fairer Gesprächspartner bist. Habe ich Recht?

Pixie: Nein, ich verrate mein Prinzipien nicht. Schließlich sollte man sich nicht selbst verleugnen. Ob ich ein fairer Gesprächspartner bin? Da musst Du wirklich die anderen fragen, ob sie mich für fair halten… ich sage jedenfalls immer meine Meinung … schließlich habe ich ja eine eigene … aber ich bemühe mich, meine Gesprächspartner immer fair zu behandeln und nicht zu verletzen. Kann man mehr verlangen? Allerdings haben so manche intelligenzresistente User da schon mal ihre Probleme mit.

Insider: So ein Profil gibt ein wenig Einblick in Deine Welt. Magst Du noch mehr von Dir erzählen? Wie sieht Dein reales Leben aus? Was macht Dein Leben aus, bzw. was ist Dir wichtig im Leben und was nicht.

Pixie: Vorab: Ja, ich habe ein reales Leben! Habe eine sehr enge Verbindung zu meiner Familie, mit der ich – trotz einiger Entfernung – in regem Kontakt stehe und die mir wirklich sehr wichtig ist! Ich treibe Sport um mich fit zu halten. Pflege meine (durchaus realen) Freundschaften. Ich gehe Vollzeit arbeiten, entspanne mich aber gerne nach der Arbeit bei einer (oder auch mehreren) Tasse Kaffee bei Jappy. Was mir wirklich wichtig ist im Leben, ist, mir immer treu zu bleiben. Es gibt einen Satz, der mich – besonders nach dem Tod meines Mannes – zum Nachdenken gebracht hat: Bereue nie, was Du getan hast, sondern nur das, was Du NICHT getan hast. Ich nehme hin, wenn ich einen Fehler gemacht habe und versuche daraus zu lernen. Aber ich bin durchaus immer noch neugierig auf Unbekanntes und Neues, Liebe, das Leben an sich …. ständig offen für neue Eindrücke …und habe eine Leidenschaft, die so manchen meiner Familie und Freunde ab und zu zum Stöhnen bringt … ich fotografiere immer und überall

Insider: Nochmal zurück zu Jappy, hast Du hier Kontakte gefunden, die Du nicht mehr missen magst und wie stehst Du generell zu Internetkontakten?

Pixie: Ich verallgemeinere nicht gerne… am liebsten gar nicht. Vermutlich kann man mit Internetkontakten genauso Glück oder Pech haben, wie mit realen Bekanntschaften. Und ehrlich gesagt, hatte ich auch schon Beides. Allerdings habe ich im Internet die besten Freunde gefunden, die man sich wünschen kann. Zwar nicht hier bei Jappy… aber sie sind fast alle mit hierher ‘umgezogen’. So ist gewiss, dass der Kontakt auch intensiv bleibt… denn telefonieren oder besuchen kann ich immer nur einen. So ab und an ein ‘kleines’ Jappy-Treffen findet aber auch immer wieder statt.

Insider: Deinem Profil entnehme ich, dass Du einer neuen Partnerschaft nicht abgeneigt wärest. Wie muss dieser Mensch gestrickt sein, der zu Dir passen könnte? Oder hast Du ihn schon gefunden?

Pixie: Hm… in erster Linie sollte er ehrlich zu mir (und sich selbst) sein. Ich mag Männer, die über IQ und EQ verfügen, aber auch eine Menge Humor haben, da ich auch selber gerne lache. Charakter und Ausstrahlung … und genügend Selbstbewußtsein, um mit einer starken, selbstbewußten Frau zurechtzukommen , die ihren eigenen Kopf hat und ihn auch immer durchzusetzen versucht ’sfg’. Ein graphologisches Gutachten hat z. B. Folgendes herausgefunden: „Sie versucht, die eigene Meinung durchzusetzen. Wenn sie etwas besser weiß als andere, muss sie es ihnen auch unbedingt mitteilen.“ Also damit sollte ‘ER’ schon klarkommen . Was aber wirklich unabdingbar ist: Er sollte meine Freunde mögen, in der Lage sein, andere Menschen so zu nehmen, wie sie nunmal sind Allerdings ist das alles nicht so ausschlaggebend wie die richtige Chemie… wenn die nicht stimmt, geht auch der Rest nicht.

Insider: Man findet Dich auch regelmäßig im Forum. Welche Themen sprechen Dich besonders an ?

Pixie: ‘hachZ’ … ja, ich liiiiiiiiiiiiiiiiebe Diskussionen … ob politische, moralische, allgemeine Themen… kontrovers darf es ruhig zugehen … ich erinnere mich da an eine Diskussion über Gott ‘ggg’… die mir zum guten Schluss einen gaaaaaaanz lieben Freund beschert hat (Insider werden wissen, wen ich meine). Aber ich kann genausogut über Autos, Rechtsfahrgebot und schwule Freunde diskutieren…. (na ja, der Grund findet sich in dem Absatz über mein graphologisches Gutachten wieder ’sfg’). Andererseits bin ich aber auch der Meinung, dass der Mensch nie auslernt… und in Diskussionen kann man eben auch viel lernen … und da ich sehr kommunikativ veranlagt bin, nutze ich dies Medium, um noch was zu lernen .

Insider: Abschließend die obligatorische Frage nach Deiner Zufriedenheit mit den vorhandenen Jappy Funktionen und gibt es etwas was Dir hier fehlt oder besser sein könnte?

Pixie: Der Kotzsmilie fehlt ‘ggg’ …. und ja, ich vermisse meinen Rauchersmilie von Jux … Im Ernst, ich wünschte, man könnte bei den Mails mehr als nur die Letzte sehen, wenn man sie öffnet… also den ganzen Verlauf auf einmal angezeigt bekommen. Und da ich gerne im Forum unterwegs bin, fände ich es prima, wenn mir angezeigt würde, wenn jemand meinen Post zitiert hat. Aber im Großen und Ganzen beklage ich mich nicht.

Saturday, November 7, 2009

Brendan Benson webisodes via Spinner.com (and 4)

Here it is the link to the fourth and last webisode  from Spinner.com. In this one  Brendan Benson discusses songwriting process: http://www.spinner.com/2009/11/06/brendan-benson-explains-his-songwriting-process/

Information about webisode 1: http://brendanbenson.wordpress.com/2009/10/17/brendan-benson-webisodes-via-spinner-com/

Information about webisode 2: http://brendanbenson.wordpress.com/2009/10/23/brendan-benson-webisodes-via-spinner-com-2/

Information about webisode 3: http://brendanbenson.wordpress.com/2009/10/30/brendan-benson-webisodes-via-spinner-com-3/

MTV interviews Jamie about NM and ‘The Prisoner’

Like Rob, it seems that Jamie (aka Caius) doesn’t like to see himself on the big screen:

 

“The 20-year-old actor, who plays Caius in the ‘Twilight’ sequel, says he hates watching his own acting. With his platinum-blond locks, blood-red eyes and ghost-pale complexion, the vampire Caius is quite a sight to behold. But the actor playing him in “New Moon,” 20-year-old Jamie Campbell Bower, is not looking forward at all to taking in his big-screen counterpart.

 

“I hate that,” he told MTV News. “I don’t like to see myself up onscreen at all.”

 

See the entire interview HERE at MTV

 

“I dont eat people”  ROTFL

Thursday, November 5, 2009

Håkan Nesser über das Schreiben und seinen dritten Barbarotti-Roman

Erschienen im Weser Kurier, 18. September 2009 Von Meike Lorenzen (Text) und Sonja Och (Foto) Bremen. Håkan Nesser, Jahrgang 1950, gehört zu den beliebtesten Kriminalautoren Schwedens. In Deutschland haben ihn seine Romane um Kommissar van Veeteren bekannt gemacht. Inzwischen hat der Autor, der mit seiner zweiten Ehefrau in London und auf der Insel Gotland lebt, mit Kommissar Gunnar Barbarotti einen würdigen Nachfolger erschaffen. „Das zweite Leben des Herrn Roos“ ist der dritte Band der neuen Serie und gerade im Münchener btb-Verlag erschienen. Meike Lorenzen sprach mit Håkan Nesser über den schwedischen Krimi, seine beiden Protagonisten und ein mögliches Ende seiner Karriere.

Warum haben Sie aufgehört, von van Veeteren zu schreiben und mit Gunnar Barbarotti einen neuen Kommissar geschaffen?

Håkan Nesser: Ja meine Güte, ich habe nun zehn Bücher über van Veeteren geschrieben. Enough is enough.

Wurde es langweilig mit ihm?

Nein, das wurde es nicht. Aber wenn ich weitergemacht hätte, dann wäre es das geworden. Man kann zehn gute Bücher über van Veeteren schreiben, in denen sich seine Figur entwickelt. Dann sind vielleicht noch drei, vier weitere möglich, um Geld zu verdienen. Aber das wäre ein Fehler. Inwiefern? Weil ich an das glauben muss, was ich selbst schreibe. Darum habe ich aufgehört. Henning Mankell hat nach zehn Jahren Pause wieder einen Wallander-Krimi herausgebracht.

Hat auch van Veeteren irgendwann wieder seine Zeit?

Man soll niemals nie sagen. Aber dann muss man eine Geschichte haben, die passt. Um ehrlich zu sein, denke ich nicht, dass das passiert. Ich glaube nicht einmal, dass ich insgesamt noch mehr als drei oder vier Bücher schreiben werde.

Sie wollen ganz aufhören zu schreiben?

Ja, in vier oder fünf Jahren. Außer mir glaubt da im Moment noch niemand dran.

Wie können Sie sich so sicher sein?

Ich weiß es einfach. Ich habe noch zwei Barbarotti-Bücher, die ich schreiben möchte. Insgesamt werden es fünf. Und dann arbeite ich derzeit an einem London-Buch. Insgesamt habe ich dann 23 Bücher geschrieben. 23? Ich weiß es gar nicht mehr genau. Ich habe übrigens alle Bücher mit dem gleichen Lektor herausgebracht. Wir sind ein Jahrgang und können dann gemeinsam in Rente gehen.
Sie sind mit ihrer Frau erst nach New York gezogen. Nun leben Sie in London. Warum haben Sie Schweden verlassen?

Wir sind nach New York gegangen, weil wir es konnten. Die Kinder waren erwachsen und wir wollten reisen. Wir kannten die Stadt von mehreren Besuchen. Sie ist einfach fantastisch. Der Gedanke war wohl: Now or never. Nach London sind wir gezogen, weil meine Frau dort als Ärztin Arbeit gefunden hat.

Glauben Sie, dass Sie eines Tages wieder nach Schweden ziehen werden?

Oh ja. In London bleiben wir vielleicht noch zwei Jahre. Dann wird es Schweden. Sie scheinen sehr genau zu wissen, was Sie in den nächsten Jahren tun. Ach Quatsch (lacht). Das wird doch nie so kommen. Das sage ich nur so. Wahrscheinlich passiert am Ende etwas ganz anderes. Aber es gibt zumindest einen Plan.

Lassen Sie uns über Gunnar Barbarotti sprechen. Hat die Figur biografische Züge?

Wenn man eine Figur wie Barbarotti oder van Veeteren schreibt, dann passiert das automatisch. Mit all den Gedanken, die Barbarotti durch den Kopf gehen, muss er mir sehr nahe sein. Es wäre seltsam, eine Person zu schaffen, die man nicht wiedererkennt. Wenn Barbarotti zum Beispiel überlegt, ob es einen Gott gibt, dann sind das Gedanken, die ich mir auch mache. Das würde ich deshalb aber noch lange nicht als biografisch bezeichnen. Er ist zehn Jahre jünger als ich und befindet sich in einer ganz anderen Situation.Außerdem ist er Halb-Italiener.

 

Stimmt, das bin ich auch nicht.

Sie haben einmal gesagt, er hätte genauso gut Giuseppe Larsson heißen können.

Stimmt, aber das geht nicht. Den Namen hat Mankell schon einmal in einem seiner Romane verwendet.Sie gelten als einer der philosophischsten unter den nordischen Kriminalautoren. Warum schreiben Sie überhaupt Krimis?

 

Das ist eine gute Frage. Zukünftig werde ich das vielleicht weniger tun. Der neue Barbarotti-Roman ist schon fast kein Kriminalroman mehr.

Haben Sie begonnen, Kriminalromane zu schreiben, weil sie sich besser verkaufen?

Nein, auf keinen Fall. Als ich damit angefangen habe, hatte ich keine Ahnung von Kriminalromanen. Damals gab es nur Henning Mankell und mich. Wir haben etwa gleichzeitig angefangen. Damals gab es diesen Hype noch nicht. Ich mag das Genre. Doch nun werden so viele Krimis geschrieben, dass es ermüdend ist. Die Leute glauben, sie schreiben sich mit der linken Hand.Wie finden Sie die neue Generation schwedischer Autoren?

 

Ich möchte hier nicht namentlich urteilen. Aber es werden zu viele und vor allem zu viele schlechte Krimis geschrieben. Leider ist das so. Natürlich sind auch gute Autoren dabei. Aber auf der anderen Seite kommen aus Schweden mehr schlechte Krimi-Autoren als aus irgendeinem anderen Land, weil die Leute Geld damit verdienen. Im letzten Jahr waren es 75 Bücher, 15 bis 20 von ihnen sind es wert, gelesen zu werden. Man kann nur hoffen, dass es nur die guten Geschichten auch nach Deutschland schaffen.

Trotz allem haben Sie in diesem Genre über mehrere Romane hinweg ihre Protagonisten entwickelt und tun das auch immer noch. Warum?

Die Handlung nimmt in einem Krimi viel Platz ein. Da bleibt nicht viel für den eigentlichen Helden, um sich zu entwickeln. Er bleibt immer nur der Polizist. Sicherlich kann man hier und da ein wenig mehr berichten, doch er bleibt blass. In einer Serie kann ich ihn ausbauen.

Ist das der Grund, warum Krimis bei so vielen Lesern gut ankommen?

Das kann schon sein. Es gibt so immer jemanden, den man wiedererkennt. Jede Literatur baut schließlich darauf, dass der Leser sich auf der einen Seite sicher fühlt und auf der anderen überrascht wird. Bei Kriminalromanen ist das fast natürlich, dass sie so aufgebaut sind. Der Mörder und seine Geschichte sind das Dunkle, Ungewisse und der Kommissar übernimmt den Part, in dem sich der Leser zu Hause fühlt. Barbarotti taucht in „Das zweite Leben des Herrn Roos“ erst sehr spät auf.

Wollen Sie nicht, dass Ihre Leser sich sicher fühlen?

Nein, das muss so sein. Da habe ich nicht drüber nachgedacht, als ich das Buch geschrieben habe. Man hat eine Geschichte und fragt sich immer und immer wieder: „Wie will ich sie erzählen?“ Und dann hat man es. Ich weiß intuitiv, wie die Geschichte am Ende aussehen wird. Und dann denkt man nicht mehr darüber nach. Bis Sie mich fragen.

Schreiben Sie sich eine Struktur?

Nein, das brauche ich nicht. Ich habe im Kopf, was ich erzählen will. Beim Schreiben merke ich dann, ob es funktioniert.

Stimmt es, dass Sie per Hand schreiben?

Ja, zumindest das erste Kapitel. Dann setze ich am Computer Kapitel für Kapitel fort. Ich bin mit Stift und Papier aufgewachsen. Es fühlt sich für mich natürlich an, mit der Hand zu schreiben. Sie schreiben seit zehn Jahren hauptberuflich. Warum haben Sie so spät angefangen? Ich habe immer gelesen, und irgendwann begonnen zu schreiben. Dabei habe ich gemerkt, dass Lesen und Schreiben die gleichen Mechanismen haben. Man begibt sich in eine andere Welt. Nur dass Schreiben noch besser ist. Da kann man die Welt selber schaffen.

Håkan Nesser liest am Samstag bei der „Großen Bremer Krimi-Nacht“ ab 19.30 Uhr in der Shakespeare Company, Leibnizplatz. Mit dabei sind Maj Sjöwall, Chris Marten, Domingo Villar und Jürgen Alberts.

Becca Wilcott's Interview with @VampireBill and @BillsBelles

Call me a lazy slacker of a Belle. I can’t believe I forgot to post these interviews here. Please forgive me and take time to read @VampireBill’s Interview and @BillsBelle’s Interview with Rebecca Wilcott. I realize that the latter is just a blatant plug. I can live with that.

As a reward for your trouble and patience with regard to my lackadaisical blogging, I have also included this video of Steve Jones from T4 interviewing Stephen Moyer for your viewing pleasure.

Tuesday, November 3, 2009

" Le rôle du journaliste n’a pas fini d’évoluer... un nouveau profil se dessine déjà : celui d’organisateur de contenus "

Comme promis dans mon billet précédent et pour continuer le débat Blogueur ou journaliste : qui croire ? qui vous influence ? voici les réponses de Hakim Bendaoud, journaliste free-lance, enseignant en techniques d’écriture et en journalisme multimédia.

Com’on : Comme définiriez-vous le rôle du journaliste ?

Hakim Bendaoud : Je dirais qu’il a un rôle social. Il participe à la vie démocratique. Pour s’en convaincre, il suffit de voir l’état de la presse dans les dictatures … Sans information indépendante, libre et plurielle, la démocratie fonctionne plus difficilement. Le journaliste est là pour transmettre des informations, aider à décrypter les enjeux d’une actualité où d’une décision prise par les politiques, les financiers où autres, susciter des débats. Tout cela peut évidemment sembler un peu éloquent mais c’est pourtant son rôle. Rôle qu’il ne réussit pas toujours à tenir à en croire la défiance d’une partie des français vis-à-vis des médias…

Com’on : Le métier de journaliste a-t-il évolué avec Internet ? Face à ce nouveau moyen de communication, le métier de journaliste est-il en danger ?

Hakim Bendaoud : Incontestablement. Et pas seulement avec l’émergence des « journalistes citoyens ». Internet a remis en cause le fameux 4ème pouvoir. Les journalistes n’ont plus le monopole de la parole. La vitesse à laquelle se propage « l’information » joue également un rôle non négligeable dans la manière d’aborder ce métier. Quelle valeur à un scoop aujourd’hui lorsque l’on travaille dans un journal papier ? Évidemment, il y’a des bémols, à commencer par la vérification de l’information, les risques de transmettre des rumeurs et j’en passe.

Com’on : Qui sera le journaliste de demain ? Aura-t-il le même rôle ?

Hakim Bendaoud : Le rôle du journaliste n’a pas fini d’évoluer. Pour de nombreux professionnels du secteur, un nouveau profil se dessine déjà : celui d’organisateur de contenus. En 2008, 1 000 milliards de pages web ont été recensées sur la Toile ! Comment mettre de l’ordre dans cette vaste nébuleuse ? Comment s’y retrouver ? Les internautes croulent sous les informations les plus diverses et variées : blog, sites institutionnels, réseaux sociaux, canulars… Ce n’est plus tant le contenu que l’organisation de cette masse d’informations qui prime. Les journalistes de demain auront sans doute ce rôle. Mais pas seulement. A charge aussi pour eux de vérifier et de recouper cette information, de la hiérarchiser, de la « mettre en scène » afin de la rendre attractive… Enfin du côté des articles, ce que les lecteurs attendent ce n’est plus seulement des faits mais de l’analyse, une aide à la compréhension… Il suffit de se rendre sur un site comme slate ou de voir l’évolution de la ligne éditoriale d’un quotidien comme Le Monde qui ressemble davantage aujourd’hui à celle… d’un hebdo (avec de nombreux papiers de fond et d’analyse donc). Qu’on le veuille ou non, le métier de journaliste ne sera plus jamais comme avant. Et il y’aura encore beaucoup de « casse », c’est un fait. On peut le regretter où considérer cette remise en cause salutaire. Car finalement, je ne suis pas sûr que les français étaient mieux informés dans les années 50… Je suis même sûr du contraire !

e.d. Where are you from?
r.k. Tejas.

e.d. Do you like Atlanta?
r.k. most of the time

e.d. What is your favorite color?
r.k. I’m really into colors, so my favorites change. You can tell by my wardrobe. When I am into a certain color you end up seeing a lot of it on me. I think I’m into orange and red orange right now.

e.d. Where do you get inspiration from?
r.k. I’m inspired by experiences. Traveling, music, and trying new things.

e.d. What are you up to? career plans etc?
r.k. Just finished grad school for graphic design, so I need one of those jobs. But clown school and scuba diving are on my list as well.

e.d. What do you want people to see in your work?
r.k. My humor and personality. I want my work to emote.

e.d. Do you have a website?
r.k. reenakaria.com It’s a work in progress.

e.d. What is your favorite place to eat?
r.k. Right now it’s Antico. Delicious, authentic Italian pizza.

e.d. cats or dogs?
r.k. I like them both if they don’t claw or bit my face off.

e.d. What annoys you?
r.k. waiting. being bored. lines.